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.Die Veste Otzberg
wurde auf dem Gipfel des gleichnamigen hessischen Berges in 368 ü. NN errichtet. An dessen Nordhang befindet sich der Ort Hering (Otzberg), der aus der Vorburg, bzw. der Burgmannensiedlung hervorgegangen ist. Die Geschichte von Burg und Ort ist deshalb eng verknüpft.
Ihre Gestalt wird geprägt durch die im 16. Jahrhundert errichteten doppelten Ringmauern, die eine ovale Form beschreiben, und den Bergfried, der romanischen Ursprungs ist. Der Charakter
ist immer noch der einer Festung aus der Zeit nach Einführung der Artillerie, typische Burgeigenschaften wie Turmlandschaften fehlen völlig.
Die Festung wurde ab 1720 zur Invalidenkaserne und ab 1803 zum hessischen Staatsgefängnis. Danach begann der Verfall, sodass heute nicht mehr alle Bauten am ovalförmigen Innenhof zu
besichtigen sind. Neben dem Torbau und dem Kommandantenhaus stehen jedoch noch das Bandhaus und das in jüngster Zeit wiederaufgebaute Korporalshaus. Beherrscht wird der Hof vom weiß
verputzten, 16,5 m hohen Bergfried.
Nachdem nach dem Zweiten Weltkrieg eine Jugendherberge die Anlage einnahm, wird die Festung nun als Museum genutzt.
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