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.Das Himbächelviadukt
bei Ebersberg im Odenwald führt die Odenwaldbahn im Streckenabschnitt Erbach - Hetzbach über das Tal des Himbächel.
Das eingeleisige Viadukt besitzt eine Maximalhöhe von 40 Meter über Terrain und eine Länge von 250 Metern. Es ist eine Bogenbrücke mit zehn Tonnengewölben von je 20 Metern Spannweite in
drei Gruppen, von welchen die mittlere aus vier und die seitlichen aus drei Öffnungen bestehen. Die mittleren drei hohen Pfeiler sind durch Gruppenpfeiler von den seitlichen niedrigen
Pfeilern getrennt. Die normalen Pfeiler haben oben eine Stärke von 4 m, die Gruppenpfeiler eine von 6 m und sind nach allen Seiten mit 1:30 Anzug versehen. Die Gewölbe sind im Scheitel 1
m und am Kämpfer 2 m dick.
Die Brücke wurde vom Mai 1880 bis November 1881 durch die Baufirma Karl Weißhuhn aus Troppau in Schlesien mit 16.400 m³ Buntsandsteinmauerwerk, welches in Baustellennähe gewonnen werden
konnte, errichtet. Außen sind die Pfeiler mit Quaderverblendung versehen, während der Kern aus grobem Bruchsteinmauerwerk besteht. Die Fundamente der Pfeiler wurden mit Beton ungefähr 3
bis 4 m tief, hergestellt, bei einem Fundament war eine Gründungstiefe von 11 m erforderlich. Die Gewölbe wurden mit aufwändigen Lehrgersten aus Holz hergestellt. Die Gesamtkosten
betrugen 343.615 Mark.
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